Spitzberg, Fuchsberg (Coswig)


Gespeist durch Quellen auf den Wiesen zwischen Auer und Dippelsdorf hat sich der Lockwitzbach ein Kerbtal in Richtung Elbe gegraben. Beiderseits des Spitzgrundes gibt es eine Vielfalt von Wanderwegen mit interessanten Höhepunkten zu erkunden. Bei leichtem Nieselregen begeben wir uns an diesem Sonntag auf eine kurze Entdeckungstour.

Vom Wanderparkplatz am Spitzgrundteich starten wir in Richtung Spitzberg. Zügig überwinden wir den Anstieg zum Aussichtspunkt über Coswig. Von der 205 m hohen Kuppe haben wir einen verregneten Ausblick auf Coswig. Der nächste Aussichtspunkt auf dem Fuchsberg ist nur einen Katzensprung entfernt. Eine kleine Schutzhütte mit Informationstafeln zur Geologie und Wasserversorgung empfängt uns. Der Regen tröstet darüber, dass die Aussicht durch die hohen Kronen der Bäume nicht möglich ist.

Über bewirtschaftete Forstwege geht es nun wieder in Richtung der Talsohle. Nach einem Kilometer wechseln wir über die Spitzgrundstraße die Seite und wandern mit leichtem Auf und Ab durch den frühsommerlichen Wald.

 

Bald erreichen wir eine bronzezeitliche Grabstätte, die in den 70er Jahren entdeckt wurde. Zum Abschluss der Wanderung besuchen wir noch den Weidenborn - eine historische Wasserversorgung, die bis in das Mittelalter zurückreichen soll. Nach wenigen Minuten gelangen wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung an.

 

Fazit:

Eine kleine, erholsame Runde mit neuem Wissen zur Umgebung.

An der historischen Spitzgrundmühle befindet sich die Bushaltestelle der Linien 405 und 460 der VVO.

Parken ist auf dem Wanderparkplatz neben dem Spitzgrundteich problemlos möglich.

Die Route ist überwiegend leicht begehbar und für Kinder, die selbst sicher laufen, geeignet.

Alternativ lässt sich die Tour gut von der historischen Spitzgrundmühle beginnen und auf verschiedene Ziele in der Umgebung erweitern.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0